Mammographie Screening Hamburg

Brustkrebsfrüherkennung
für alle Hamburgerinnen zwischen 50 und 69 Jahren
Telefon 040 / 4711 00 250

Das Programm zur Früherkennung

 
Film

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Das Mammographie-Screening beugt dem Brustkrebs nicht vor, bietet aber die Chance, den Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Die Mammographie ersetzt nicht Ihren jährlichen Vorsorge-Termin bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt.

Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen.                                                              Privat versicherte Frauen erfragen vor der Untersuchung die Kostenübernahme bei der Krankenkasse.

Öffnungszeiten des Mammographie Screening Zentrums

Wir sind an 5 Tagen in der Woche für Sie da

Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr - 18.00 Uhr

sowie am

Freitag von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr

Der erste Schritt. Meine Einladung

Wenn Sie zu den anspruchsberechtigten Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren gehören, erhalten Sie alle 2 Jahre eine persönliche Einladung zur Teilnahme am Mammographie-Screening mit einem Terminvorschlag.

Die Einladung erhalten Sie von der so genannten „Zentralen Stelle“, die wiederum die Daten vom Einwohnermeldeamt bekommt. Mit der Einladung wird an Sie eine Broschüre verschickt, die Ihnen nähere Informationen zum Programm und zum Untersuchungsablauf gibt, sowie ein Fragebogen, den Sie bitte ausgefüllt zur Untersuchung mitbringen. Der Fragebogen dient unter anderem dem Erfassen Ihrer persönlichen Daten und möglicher Vorerkrankungen.

Eine weitere Unterschrift von Ihnen benötigen wir für die Verzichtserklärung auf ein ärztliches Aufklärungsgespräch. Fehlt diese Unterschrift, können wir die Untersuchung nicht durchführen.

Sollten Sie ein ärztliches Aufklärungsgespräch vor Ihrem Termin zur Untersuchung wünschen, vereinbaren Sie diesen Termin bitte mit der Zentralen Stelle. Wir können den Termin in unserer Praxis nicht vereinbaren.

Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung. Sprechen Sie uns an.

Und woher kommt meine Adresse?

Die Zentrale Stelle ist auf landesrechtlicher Grundlage berechtigt, regelmäßig personenbezogene Daten (Name, Anschrift und Geburtsdatum) aus den amtlichen Melderegistern von allen anspruchsberechtigten Frauen mit Wohnsitz in Hamburg, zu beziehen. Aus den Meldedaten werden nicht wieder entschlüsselbare Screening-Identifikationsnummern gebildet, die zusammen mit dem vorgeschlagenen oder wahrgenommenen Termin, gespeichert werden.

Die personenbezogenen Daten werden nach erfolgter Einladung gelöscht, egal ob Sie am Screening teilnehmen oder nicht. Die Evaluation erfolgt in anonymisierter Form unter Verwendung der Screening-ID-Nummer. Wie bei allen ärztlichen Untersuchungen unterliegen die Daten der Schweigepflicht.

Unsere Anmeldung

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Die Untersuchung selber

Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Jede Brust wird zwischen zwei strahlendurchlässige Plexiglasscheiben gelegt und kurz zusammengedrückt. Dies kann unangenehm, manchmal leicht schmerzhaft sein. Dieser Druck ist notwendig, weil nur so gut beurteilbare Aufnahmen mit der geringst möglichen Strahlenbelastung erzielt werden können.

Von jeder Brust werden zwei Röntgenaufnahmen angefertigt. Ihre Brust wird mit einer minimalen Bestrahlung, durch den Einsatz der digitalen Vollfeldmammographie, geröntgt. Auf diese Weise können Veränderungen des Brustgewebes gut sichtbar gemacht werden. Danach werden Ihre Aufnahmen immer von mindestens zwei besonders erfahrenen und speziell ausgebildeten Ärztinnen/Ärzten unabhängig voneinander befundet (die so genannte Doppelbefundung).

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Wann erhalte ich meinen Befund?

Das Ergebnis wird Ihnen in der Regel innerhalb von sieben Werktagen nach Erstellung der Mammographie schriftlich mitgeteilt.

Bei etwa 95 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie keine Auffälligkeiten. Eine erneute Einladung erfolgt zwei Jahre später für alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren.

Das Mammographie-Screening ersetzt nicht die jährliche Krebsvorsorge bei Ihrem Frauenarzt.

Die Ergänzungssuntersuchung

Bevor Sie eine Einladung zu einer Ergänzungsuntersuchung erhalten, werden Ihre           Mammographie-Bilder von 3 Ärzten in der Konsensuskonferenz besprochen.

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Zeigen sich in der Röntgenaufnahme Veränderungen, sind weitere Untersuchungen notwendig. In diesem Fall erhalten Sie eine Einladung zur kurzfristigen Abklärung. Diese Einladung sollte Sie nicht  beunruhigen. Nicht jede Auffälligkeit lässt auf einen bösartigen Tumor schließen. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass 80 Prozent der Frauen, die wegen einer auffälligen Mammographie erneut eingeladen wurden, keinen Befund hatten.

 

Bei der Ergänzungssuntersuchung erwartet Sie zunächst ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Am Beginn jeder Untersuchung steht das sorgfältige Abtasten der Brust. Je nach Art der Gewebeveränderung können eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und/oder zusätzliche Röntgenaufnahmen notwendig sein. Im Anschluss an diese Untersuchungen bespricht die Ärztin oder der Arzt das Ergebnis mit Ihnen.

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Bei den meisten Frauen kann ein Verdacht ausgeschlossen werden. Bei wenigen Frauen wird eine Gewebeprobe entnommen.

Das Ergebnis der Gewebeuntersuchung liegt in der Regel nach zwei bis drei Tagen vor. Die Ärztin/der Arzt, wird Ihnen in einem persönlichen Gespräch den Befund mitteilen. Sollte sich der Verdacht einer Krebserkrankung bestätigen, wird die Ärztin/der Arzt mit Ihnen die nächsten Schritte abstimmen. Gerne können Sie zum Gespräch eine Begleitung mitbringen.

Gemeinsam mit Ihrem Frauenarzt oder einem Arzt Ihres Vertrauens wird das weitere Vorgehen besprochen.

Deshalb ist das Screening-Programm wichtig

• Um Tumore in einem Stadium zu entdecken, in dem sie noch klein sind (unter 10 mm Durchmesser).

• Um bei kleineren Tumoren mit schonenderen Behandlungen die Überlebenschancen zu verbessern.

• Um die Sterblichkeitsrate an Brustkrebs langfristig zu senken.

• Um die Qualität der Früherkennung weiter zu steigern.